komm, lass uns nach draussen geh’n.
die sonne scheint. ja dein gesicht,
so schön war es seit langem
verhalten glitzert abends
seidenfadnes herbstgoldlicht.
tief sinkt sie dieser tage,
tiefer als es damals war,
dort unten bei dem ruderboot.
riechst du den moder morscher bohlen,
wo weidenruten grün das wasser tränken,
die spieluhr, die vergessen von der zeit
das altehrwürdig, lieblich lied
durch deine mädchenhaften finger dreht?
wenn still man tags der dämmrung lauscht,
vermag man heute noch
dein unbeschwertes lachen
zu vernehmen, von dem
hier alles zeugt, von dem
dein zauber spricht.
dein zauber für die ewigkeit.
du standst auf königlichen steinen,
dein puls liess unsre schlefen glühn,
und tratst – ich trau
mich kaum das goldne bild
hervorzuholn, mein schatz,
mein kostbarst einzger, heran an mich
mit deinem blick,
der stumm sanft werden liess
dich und mich und alles, was da war.
es ist, ich weiss,
der preis, den jede schönheit fordert:
ein bisschen tod. von dem ich trank und der
alsbald mich süchtig macht.
und du, du liegst und siehst
mich an am hölznern grund.
die ruder weit enfernt
wie damals voller glück
und lächelst immer noch -
bezaubernd mit bedacht.