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Und wenn du dich sehnst, nach Friede, und Geborgenheit
so laß deine Seele zu Höherem sich aufschwingen; denn in der Weite der Welt wirst du den Frieden finden, den du vielleicht hier – vergebens – suchst.
fz, 6/XII/07
Grau in Grau.
der Alltag ändert seine Farbe nicht mehr.
Nein, zur Zeit glaubst du nicht an blauen Himmel.
Denn die Freude ist vergangen.
Du spürst, daß du ein Nichts bist.
keinen Wert und kein Wissen hast.
Melancholie macht sich breit.
Und du machst die Augen zu,
und träumst von einer anderen Wirklichkeit.
Und dein Fliehen in die andere Welt,
soll dir zur Realität werden.
Bis du aufwachst und begreifst
-
es gibt Menschen, die mir helfen können,
daß der Himmel wieder blau wird.
Und so jemanden – habe ich hier gefunden.
fz, 11/XII/07
Und wenn ich in den Nachthimmel schaue,
dann sehe ich die Sterne.
Und ich weiß, daß du dieselben Sterne siehst –
und fühle mich dir verbunden.
fz, 23/I/08
Der Mond
Hell und kalt scheint er herab,
wir im Moor.
Totes Gehölz steigt um uns auf
– und wir werden ein Teil der Mondnacht.
Denn die Laterne, die uns half, erlischt.
Es wird dunkel – außen und innen.
Das Licht in mir ist auch erloschen,
mein Leben sieh, es driftet hin.
Langsam nimmt das Moor mich auf,
umfängt mich mit seinen Armen.
Und über mir scheint der Mond
kühl und kalt – hell und weiß.
Und so wird auch mir kühl,
mein Gesicht wird weiß.
Es kommt eine letzte Melodie in mir auf.
Und Beethoven.
Und Mondschein – so nahte
mir mein Ende in der kühlen Nacht
im Moor, als der Mond mich
das letzte Mal beschien,
auf meiner letzten Reise.
fz, 16/IV/08
Verloren
Hier steh ich nun –
allein, verlassen von allen.
Der Traum ist ausgeträumt
– vielleicht –
denn mir wurde gesagt,
daß ich lernen muß, loszulassen.
Aber ich will so einen Freund nicht verlieren.
Und irgendwie glaub ich nicht,
daß er die Freundschaft beendet hat.
ich will es nicht glauben,
und hoffe, daß ich ihn nicht schon längst –
verloren
habe.
fz, 18/V/08
Anm: Gedanken, die ich seit einem Telefonat gestern Nacht mit mir rumtrage.)
„Das Außergewöhnliche befindet sich auf dem weg der gewöhnlichen Menschen“ Paulo Coelho, Auf dem Jakobsweg
Befreit.
Befreit bin ich von Dingen,
die mich lange begleiteten,
die mir sehr lange wichtig erschienen.
Abschied habe ich genommen;
Ohne Träne, ohne Schmerz.
Ich fühle mich erleichtert –
als wäre es eine schwere Last gewesen,
die ich zu lange auf meinen Schultern
trug.
fz, 29/VII/08
Befreit II
Befr5eit von der Last vergangener Jahre,
vergangener Tage, vergangener Zeit,
hab ich nun die Kraft,
mich in neue Sphären aufzuschwingen –
bin frei für neue Taten.
Was mir lange war ein wahrer „Schatz“
ist vergangen – gelöscht – dahin.
Und ich fühle mich frei,
fühle mich leicht – erleichtert –
und bereit, neue Wege zu gehn.
fz, 31/VII/08
„Kein Schmerz ist größer, als ich der Zeit des Glückes zu erinnern, wenn man im Elend ist.“
(Dante Alighieri)
Im Gedenken an Jason
Vier Wochen sind es nun,
dass Du aus unserer Mitte gerissen wurdest;
dass DER Dich holte,
der Dich uns geschenkt hat.
Es waren Wochen der Gefühle,
des Weinens, der Trauer.
Aber wir haben auch gelacht,
in der Erinnerung an Deine Taten und Dein Leben.
Ich musste lernen, Abschied zu nehmen,
Abschied von einem Menschen,
den ich eigentlich viel zu wenig kannte,
der uns aber plötzlich für immer verlassen hat.
Ich musste erkennen, wie endlich alles ist.
Ohnmächtig war ich, erfüllt von Tränen.
Doch die Uhr des Lebens ging weiter.
—
Jason, niemals werde ich Dich vergessen,
auch wenn die Zeit weitergeht.
fz, 17/III/09